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Catweazle - Season 1 Box (DVD)

Catweazle
Season 1
3-DVD-Box
GB 1969, Regie: Quentin Lawrence, mit Geoffrey Bayldon, Peter Butterworth u.a.

Von Thomas Harbach

Kurz vor der DVD-Veröffentlichung von Richard Carpenters „Robin of Sherwood“-Fernsehserie durch die Koch Media in Deutschland ist es Zeit, einen weitergehenden Blick auf seinen ersten Versuch anspruchsvoller, aber phantastischer Fernsehunterhaltung zu werfen. Anfang der siebziger Jahre für den damals sehr progressiven britischen privaten und heute ITV heißenden Fernsehsender hat Carpenter die Jugendserie „Catweazle“ erschaffen und später die ersten beiden Staffeln in zwei Jugendromane „Catweazle“ und „Catweazle sucht das magische Zeichen“ umgewandelt. Für einen Neuling im richtigen Fernsehgeschäft nach Statistenrollen hatte er ungeheure Kontrolle über den Kontext und die Umsetzung seiner Idee behalten. Insgesamt wurden zwei Staffeln mit je dreizehn Folgen produziert, eine jede Staffel behandelte deutlich erweitert den Inhalt eines jeden der später erscheinenden Bücher.
Was Carpenter nicht ahnen konnte, war die Wirkung, die Catweazle nicht nur auf jüngere Zuschauer, sondern die ganze Familie ausüben sollte. Selbst eine Generation später nicht zuletzt aufgrund der ständigen Wiederholungen sind Catweazles Zauberformel „Salmei, Dalmei, Adomei“ oder seine Kröte „Touchwood“ – im Deutschen als Kühlwalda bezeichnet – in die Annalen eingegangen. Bei der Konzeption der Serie ist Carpenter insbesondere bei der Figur des Catweazles von einem lebenden Vorbild ausgegangen. Er kannte den späteren Hauptdarsteller der Serie – Geoffrey Bayldon – schon vom klassischen Theater und der Old Vic Theatre School. Bayldon hatte sich auf klassische Rollen spezialisiert und zunächst keine Ähnlichkeit zwischen der literarischen Schöpfung „Catweazle“ und seinen persönlichen Charakterzügen erkannt. Schließlich konnte ihn Carpenter überreden, die Rolle des schrulligen alten Zauberers auf unfreiwilliger Zeitreise aus dem Jahr 1066 in die siebziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts zu übernehmen. Das Trio kreativer Köpfe vervollständigte schließlich der britische Fernsehregisseur Quentin Lawrence. Er produzierte die Staffeln und führte bei allen dreizehn Folgen der ersten Regie. Sein überraschender Tod nach dem Abschluss der Dreharbeiten zur zweiten Staffel verhinderte schließlich eine weitere, dann gänzlich neu entworfene Fortsetzung der Serie. Weder Carpenter noch Bayldon hatten ein Interesse, mit einem neuen Regisseur und wo möglicheinem neuen Stil die anstrengende Produktion fortzusetzen.

Trotzdem blieb der Drehbuchautor dem Fernsehen treu und arbeitete längere Zeit als Drehbuchautor an fremden Serien mit. Richard Carpenter hat neben seiner Arbeit für „Black Beauty“ dann allerdings wieder weitere Serien erschaffen:
„The Ghost of Motley Hall“, “Dick Turpin”, “The Boy from Space” oder “King´s Dragon”. In den achtziger/neunziger Jahre erfolgte schließlich die Konzeption und Umsetzung zweier Robin of Sherwood Legenden in einer mysthischen, spannenden Vorabendserie. Auch wenn sich hartnäckig das Gerücht eines Catweazle Kinofilms in den Medien halt, ist es an der Zeit, zu Richard Carpenters Wurzeln zurückzukehren und „Catweazles“ Abenteuer mit einem melancholischen Blick auf die verlorene Kindheit und einem lachenden Auge über die superbe Wiedergabe der inzwischen mehr als dreißig Jahre alten Folgen auf den beiden liebevoll in Buchform gestalteten DVDs zu verfolgen. Selbst die Pausenunterbrechung – Ende erster Teil, Anfang zweiter Teil mit dem gezeichneten Catweazle - findet sich in den Folgen wieder.

„Die Normanen kommen“ gibt dem Zuschauer nur wenige wirkliche Informationen über die eigentliche Konzeption und den übergeordneten Handlungsbogen. Man verfolgt einen schmutzigen, kauzigen, alten Mann mit einem exorbitanten Schnurbart, der Selbstgespräche führt oder mit seiner Kröte eine ebenso einseitige Kommunikation betreibt. Anscheinend befindet sich der Magier auf der Suche nach einem Flugzauber, um sich vor dem einfallenden Normannen zu schützen. Als diese ihn entdecken, geht bei seinem Zauber eigentlich alles schief und er findet sich im zwanzigsten Jahrhundert in einer Scheune wieder, direkt gegenüber einem modernen Traktor. Nach dem der erste Schreck überwunden worden ist, freundet sich Catweazle mit dem Sohn des Hexenhof- Besitzers Harold Bennett fast schon aus der Not heraus an. Dieser versteckt ihn zuerst in der Scheune und vor seinem strengen Vater, sowie dem Burschen. Leider siegt bei Catweazle die Neugierde und schnell wird ihm sein Versteck zu klein und sein Hunger zu groß.

Der Reiz dieser Serie besteht in erster Linie aus einer fast einzigartigen Castingkombination. Wie Uwe Sommerlad in seinem ausführlichen Kommentar zur Serie in dem wirklich schön aufgemachten integrierten Begleittext heraushebt, konnte Richard Carpenter eine Reihe von damals schon bekannten Fernseh- und Kinoschauspielern für die jeweiligen Rollen gewinnen. Herausragend aus dem Ensemble natürlich Geoffrey Bayldon, der sich intensiv mit dieser skurrilen, aber überraschend sympathisch geschriebenen Rolle auseinandersetzte. Dabei musste er auf die übertriebene Darstellung eines Theaterschauspielers verzichten und versuchen, seine Figur auf der einen Seite vielschichtig, auf der anderen Seite aber nicht zu distanziert oder gar zu befremdlich erscheinen zu lassen. Obwohl fast 900 Jahre zwischen seinem Ausgangsjahr und dem unfreiwilligen Zielpunkt liegen, darf es keine Kommunikationsschwierigkeiten geben. Was Catweazle oft mit einem bitterbösen Humor hinterfragt, ist die leblose Technik und das inzwischen scheinbar kultivierte Verhalten der typischen Dörfler. Was er selbst seinem neuen Freund beibringt, ist eine Art symbiotisches Zusammenleben mit der Natur- ein Geben und Nehmen. Dieser aus heutiger Sicht fast grüne Ansatz wird durch das Hintergrundszenario der Serie unterstützt. Catweazle landet vielleicht nicht umsonst auf einem idealisierten Bauernhof mit einem strengen, aber fairen Chef/Vater, einem tölpelhaften, aber sympathischen Stallburschen und dem mutterlosen Jungen Harold, der ohne es sich selbst einzugestehen einen echten Freund und Vertrauten braucht. Dazu
eine kleine dörfliche Gemeinschaft ohne größere Verbrechen und mit vielen Kindern, die aus heutiger Sicht – und vielleicht auch damals in der Folge der Swinging Sixties – unschuldig und brav wirkt. Die einzige Magie, die wirklich zielgerichtet von Catweazle eingesetzt werden kann, ist zumindest in der ersten Folge Hypnose. Insbesondere Harolds Vater – dargestellt vom aus den „Miss Marple“-Filmen bekannten Charles Tingwell – stellt die klassische gesellschaftliche Autorität im Vergleich zum unfreiwilligen Anarchisten Catweazle dar. Von der ersten Folge an baut sich hier nicht nur ein Konfliktpotential auf, sondern fast spielerisch werden den in erster Linie Jugendlichen altbekannte Begriffe wie Ehrlichkeit – durch die Hypnose kann der Junge seinem Vater nicht den wahren Schuldigen für die zerbrochene Fensterscheibe nennen, auf der anderen Seite möchte er ihm auch deutlich machen, dass er es nicht wahr -, Arbeit und Zusammengehörigkeitsgefühl fast spielerisch beigebracht. Hier dient die Figur des Catweazles als ständige, aber elementare Prüfung des eigenen Gewissens. In späteren Folgen wird sich dieses Verhältnis umdrehen und Harold kann den manchmal kindlich/kindisch angelegten alten Mann Sitte und Moral beibringen.
Aber nicht nur in diese ungewöhnliche Rolle eines Freundes wächst der druidenartige Magier hinein, er vervollständigt zumindest aus der Sicht des Jungen die hier unvollständig präsentierte Familie. Harold wächst ohne Mutter auf, einzige weibliche Bezugsperson ist eine Haushälterin und schnell wird Catweazle nicht nur zu seiner einzigen Vertrauensperson.
Er gibt zwar auf den ersten Blick ungewöhnliche Ratschläge, aber zumindest versucht er dem Jungen mit seiner Art zu helfen und viele seiner Vorschläge entpuppen sich insbesondere wenn man sie weiter hinterfragt als hilf- und aufschlussreich. Das die sich neu bildende
Familienartige Gemeinschaft zum Teil wider Willen - nur aus Harolds Perspektive abgeschlossen - möglichst nicht gesprengt werden soll, zeigt die vierte Folge „Hexerei“. Hier hilft „Catweazle“ Harold, eine – wie sich später herausstellt – wichtige Geschäftspartnerin seines Vaters zu vertreiben. Das Motiv wird am Ende der ersten Staffel noch einmal in „Der Zaubertrank“ aufgenommen, hier tyrannisiert eine neue Haushälterin mit ihrem Sohn Harold und Catweazle schafft es mit Hilfe eines Gebräus, den unerträglichen Hausdrachen zu vertreiben und die familiäre Atmosphäre wieder herzustellen. Dazu passt, dass auch der Stallbursche Sam sich lieber auf dem Hof herumdrückt, anstelle bei seiner herrschsüchtigen Mutter zu verweilen. Diese wird in erster Linie in einer Folge schlafend vom treuen Sohn durch die britische Landschaft gefahren. Mit Catweazle unter der Rückbank liegend.

Die Mischung aus oft infantilem Humor durchmischt mit klassischen screwball Szenen – siehe „Burg Saburac“ mit dem sehr unregelmäßig funktionierenden Hypnose-Zauber und der beginnenden Auseinandersetzung mit dem einfach gestrickten, aber trinkfesten Stallburschen – und einer insbesondere für Jugendliche lehrreichen, aber unterhaltsamen Handlung beginnt sich ab der zweiten Folge zu entwickeln. Später wird dieser einfache Humor von pointierten Dialogen – selbst in der deutschen Synchronisation! – und vor allem sehr gut platzierten optischen Humor ergänzt.

Andere Folgen – „Der Hexenstein“ gleichzeitig der Beginn des den Rest der gesamten Staffel überspannenden Handlungsbogens bestehend aus dem Fund eines Lehrbuches mit den Bestandteilen einer Rückkehrformel – dagegen funktionieren nicht nur als Trendmesser des schmalen Grades zwischen einer modernen, scheinbar aufgeklärten industriellen Gesellschaft und dem dicht unter der „Hülle“ weiterhin verbreiteten volkstümlichen Aberglaubens, sie zeigen die kontinuierliche Weiterentwicklung Catweazles von einem anfänglich eher bemitleidenswerten Narren zu einem vielschichtigen, sehr nuancenreichen und mit Bauerschläue ausgestatten Charakter. Im Grunde behandelt allerdings jede der folgenden Episoden nicht nur eine wundersame Begegnung Catweazles mit seiner neuen unvertrauten und urbritischen Umgebung, Carpenter parodiert auf sympathische Weise auch das Wesen seiner britischen Landsleute. In „Das Auge der Zeit“ kombiniert man den Aberglauben mit der nationalen Leidenschaft des Pferdewettens, die sehr ausdrucksstarke und mit einer starken Frau – Marcella Markham als nicht unbedingt hübsche, aber charakterlich überzeugende unabhängige Fotografin - spielt gegen das leicht zum Klischee ausartende „Foto machen, Seele stehlen“ an. Catweazle wird zu ihrem willigen Sklaven und wären nicht die deutlich spürbaren lesbischen Tendenzen, könnte das süß auch etwas anderes bedeuten. In der achten Folge „Adamcos“ – Catweazle hat seinen Lebenskraft spendenden Dolch verloren – findet sich ein eindeutig homosexueller männlicher Schneider mit einem tuntigen Verhalten. Aber trotzdem bleibt „Catweazle“ eine unschuldige Kinderserie.
Das Motiv des Gefangengenommenseins spiegelt sich in „Das Hexenhaus“ ebenfalls wieder, hier nimmt ein Wissenschaftler Vogelstimmen auf Tonband auf und Catweazle versucht nicht nur diesen Zauber zu ergründen und Sams Seele zu befreien, sondern die auf den Bändern gefangenen Seelen zu erlösen. Die siebte Folge „Der Zauberknochen“ parodiert nicht nur den typischen, oft ein wenig einfältigen Landpfarrer, mit Catweazles Bezeichnung des Telefonhörers wird in dieser ansonsten unlogischen Folge ein Fernsehklassiker geboren. Betrachtet man diese Handvoll Episoden hintereinander, fällt deutlich auf, dass die Darstellung des exzentrischen, aber liebenswerten Magierdruiden uneinheitlich ist. In „Das Auge der Zeit“ wirkt er eitel, fast schon arrogant, dagegen in der folgenden Episode „Das magische Abbild“ hilflos und einfach beschützenswert.
Wie sehr die Serie nicht nur bloße Unterhaltung darstellt, sondern dank des tollpatschigen Catweazles insbesondere den jugendlichen Zuschauern ein Gefühl für Recht oder Unrecht vermittelt werden sollte, unterstreicht „Verwechselungen“. In der Tradition der britischen „Carry On“ – Komödien inszeniert wird dem Magier drastisch beigebracht, dass man nicht stehlen darf, gleichzeitig sein griesgrämiger Alterstarrsinn – zu Beginn der Folge ausgeprägt – deutlich gestutzt. Mit der Karikatur des Oberst a.D. der britischen Armee nimmt allerdings das Drehbuch auch den Traditionalismus des untergegangenen britischen Empires deutlich auf die Schippe.

Im Gegensatz zu vielen anderen TV- Serien bemühte sich das Team um Richard Carpenter, dieser zwar aus abgeschlossenen Folgen, aber über einen kompletten Handlungsbogen verfügenden Staffel ein zumindest vorläufiges Ende mit der „Zauberformel“ zu geben. Sie müssen wahrscheinlich vorher einen Blick in das „Auge der Zeit“ geworfen haben, denn bis auf „Catweazle“ wird in der zweiten Staffel keiner der Charaktere mehr auftreten und er materialisiert in einer gänzlich anderen, aristokratischen Umgebung erneut.

Selbst mit dem nostalgischen eher unkritischen Auge und der stetigen Erinnerung, dass diese Serie aus der Vorcomputerzeit stammt, wirkt sie zeitlos und dank der natürlichen Umgebung, in der sie aufgenommen worden ist, nicht veraltet. Natürlich sieht die Technik inzwischen anders aus, man trägt andere Kleidung und spricht weniger gestelzt, doch viele Ideen haben die dreißig Jahre erstaunlich gut überstanden. Sie lässt sich heute weiterhin gut ansehen. Erziehungstechnisch zeigt sie die Freundschaft zwischen einem einsamen, aber cleveren Jungen und einem exzentrischen Außenseiter, einem Fossil, das sich mit Bauernschläue, dem Vertrauen auf eher obskure magische Fähigkeiten und seinen schnellen Füßen in der Gegenwart behaupten kann. Nicht zuletzt aufgrund der überzeugenden schauspielerischen Leistung wirkt Bayldon in der Rolle seines Lebens weniger fremdartig, weniger steif als die ihn umgebenden, die britische Tradition in vielen Facetten widerspiegelnden Bewohner des Hexenhofes und der kleinen Ortschaft. Die Serie erfüllt in ihrer Grundfunktion den Wunsch eines jeden Kindes: einen Freund für sich ganz alleine zu haben, ein Geheimnis vor den Eltern zu hüten und vor allem immer wieder über die strengen Regeln zu schlagen. Die Serie kommt ohne jede Spur von Gewalt aus. Viele der Plots basieren auf Wortwitz .Das klassische Screwball Komödienelement ist mit viel Feingespür modernisiert und in ein phantastisches Gewand gesteckt worden. Diese Mischung lässt sich trotz aller Altersspuren immer noch gut ansehen und zeigt die Überlegenheit der originellen britischen Fernsehserien für jugendliche Zuschauer gegenüber dem Einheitsbrei der deutschen Dreikanalgesellschaft.

„Catweazle“ gehört zu den Fernsehserien, die noch komplett auf Film gedreht worden sind. Damit ist eine reine Wiedergabe ohne die unsauberen Klebestellen, Schmutzpartikel oder Beschädigungen nur unter größtem Kostenaufwand zu realisieren. Im Gegensatz allerdings den ersten britischen Nachkriegsfernsehserien, die auf MAZ aufgezeichnet worden sind, ist das hier präsentierte Material immer noch gut anzuschauen. Koch Media bemüht sich, bei diesem immerhin eine Generation alten Material um eine gute Wiedergabe der alten Videotransfers. An einigen Stellen gipfelt es allerdings in einem stärkeren Rauschen und vor allem einem mangelnden Kontrast. Der Hintergrund insbesondere der Nachtszenen – wahrscheinlich nicht im klassischen Day-for-Night gedreht, sondern wirklich zumindest in der Abenddämmerung aufgenommen – wirkt streifig. Da die Serie – wie auch „Robin of Sherwood“ – erdige Töne bevorzugt, erscheinen die Farben noch annehmbar und erstaunlich warm. Man hat sich entschlossen, den ursprünglichen Monoton des Originals, wie auch der deutschen Fassung zu belassen und nicht künstlich aufzumotzen. Damit sind sehr moderne und fein kalibrierte Anlagen überfordert, der Ton klingt unnötig dumpf. Auf „einfachen“ DVD Playern wirkt dagegen Hans Hesslings Synchronisation des tollpatschigen Zauberers weniger gedämpft und vor allem sprachlich facettenreich. Extras finden sich wenige auf der DVD, insbesondere ein Interview mit Richard Carpenter hätte die Präsentation aufgelockert. Neben dem Digipack im Buchformat entschädigt das einfache, aber sehr schön umgesetzte Menü mit einem treffend integrierten Zeichentrick-Catweazle, passender Musikuntermalung und gutem Zugriff auf die einzelnen Folgen. Dazu kommt ein 32 Seiten umfassendes Booklet mit einem Episode- Guide. Von Uwe Sommerlad sehr gut geschrieben mit einer ausführlichen Einführung und Vorgeschichte spielt der Autor sein Wissen um den britischen Film und die Fernsehserien sehr informativ, ohne belehrend zu wirken aus. Zusätzlich finden sich Hinweise auf die einzelnen Gaststars und welche Rollen die Hauptdarsteller vor und nach dieser populären Kinderserie übernommen haben, bzw. übernehmen konnten. Das Buch rundet eine sehr gelungene Neuveröffentlichung dieser unsterblichen Fernsehserie für alt und jung ab und es empfiehlt sich, zusammen mit den eigenen Kindern noch einmal in die Vergangenheit Großbritanniens des Jahres 1970 einzutauchen.

DVD-Facts:
Bild: 1,33:1 (Widescreen anamorph)
Ton: deutsch Dolby Digital 2.0, englisch Dolby Digital 2.0
Untertitel: deutsch

DVD-Extras:
Booklet

hinzugefügt: July 29th 2006
Tester: Thomas Harbach
Punkte:
zugehöriger Link: Koch Media
Hits: 3340
Sprache: german

  

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