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Kay, Elisabeth: Das Geheimnis der Greifenfeder (Buch)

Elizabeth Kay
Das Geheimnis der Greifenfeder
( Divide, 2003)
Übersetzung: Cornelia Stoll
Carlsen, 2006, Taschenbuch, 315 Seiten, 6,00 EUR, ISBN-13: 978-3-551-35503-4; ISBN-10: 3-551-35503-7

Von Ulrich Blode

Der herzkranke Felix wünscht sich von seinen Eltern das Land Costa Rica zu sehen. Gemeinsam fliegen sie von Großbritannien nach Amerika und finden sich in einer fremden Landschaft wieder, die die Muter auch etwas gefährlich findet, zum Beispiel wegen der Insekten. Felix eilt seinen Eltern voraus zu der Wasserscheide. Hier fließt das Wasser links zum Atlantik und rechts fließt es zum Pazifik. Leider kann er die Aussicht nicht genießen, weil er einen Anfall bekommt und bewusstlos wird.
Als Felix erwacht befindet er sich nicht mehr in der Menschenwelt, sondern in einem Land des Zaubers. Bald begegnet er dem Elfenmädchen Betonia, die zuerst nicht glauben mag, dass Felix ein Mensch ist. Doch er kann ihr seine Taschenlampe zeigen und überhaupt sieht er nicht wie jemand aus dem Ringelvolk aus. In Betonias Land leben Einhörner, Drachen und Kobolde. Doch so heißen die Fabelwesen nicht. Drachen werden Feuerspeier genannt, und Einhörner sind unter dem Namen Splitterhörner bekannt.
Felix st immer noch krank. Zum einen muss er zurück in die Menschenwelt, zum anderen braucht er Medikamente. Hilfe bekommt er von den Splitterhörnern, aber andere wollen ihm nichts Gutes. In der Stadt Tiratattel will ein Spottbold mit Felix viel Geld verdienen und Betonias Geschwister haben einen schlechten Charakter, im Gegensatz zu Betonias gutem Willen.

„Das Geheimnis der Greifenfeder“ von Elizabeth Kay ist gut gelungen und macht viel Spaß. Neben lustigen Momenten, als Felix und Betonia von sich erzählen, gibt es auch unheimlichere Szenen, wenn ein Heilkräuterhändler nur an das Geld denkt. Kay vermittelt eine unterhaltsame und intelligente Geschichte für Jugendliche. Am Ende lässt sie Felix einen Weg nach Hause finden und schreibt auch, wie er geheilt werden kann. Die Autorin verzichtet dabei auf unnötigen Schrecken. Im Gegensatz zu manch populären Fantasy-Büchern, schreibt sie auf eine angenehme und freundliche Art. Aus diesem Grund ist „Das Geheimnis der Greifenfeder“ schön zu lesen.

Elizabeth Kay wollte seit ihrem vierten Lebensjahr Schriftstellerin werden und hat in ihrer Kindheit Geschichten über Wildpferde geschrieben. Sie besuchte eine Kunstschule und hat Kurzgeschichten und Gedichte veröffentlicht, die vielfach ausgezeichnet wurden.

hinzugefügt: February 18th 2006
Tester: Ulrich Blode
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