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Bad Earth 4: Vergessene Welten, Marc Tannous & Manfred Weinland (Buch)

Bad Earth 4
Marc Tannous & Manfred Weinland
Vergessene Welten
Titelillustration: Arndt Drechsler
Zaubermond, 2005, Hardcover, 252 Seiten, 13,95 EUR

Von Carsten Kuhr

Auf der Flucht vor einem der Schwesterschiffe der Rubicon dringt unser Raumschiff und seine Crew in ein verborgenes Sternenreich ein. Wo auf den Bildschirmen und Scannern scheinbar nur Leere herrscht, breiten sich besiedelte Welten und ein florierendes, mächtiges Reich aus. Doch wer steckt hinter dem verborgenen Reich, wie wird die Verschleierung erreicht? Die Rubicon fliegt ein künstliches System an. Ein Planet kreist um ein schwarzes Loch. Rund um den Planeten drehen sich Sonnen, die für eine ständige Beleuchtung sorgen. Die Expedition trifft schon bald auf Aorii, der Rasse, der auch ihr verstorbener Kampfgefährte Boreguir angehörte. Immer wieder werden Angehörige des Volkes entführt. Die Hinweise führen unsere Helden zu einer gigantischen Pyramide.

Zwei große Handungsstränge bietet uns dieser Band. Zum einen erfahren wir ein bisschen mehr über die Rubicon. Anscheinend hält diese immer noch verborgene Geheimnisse für ihre Besatzung bereit. In kurzen Einschüben erhalten wir einen Einblick in die Zeit, als die Arche geschaffen wurde. Das ist zwar durchaus interessant, lässt aber die ganz große Faszination vermissen. Es fehlt ein wenig der Zusammenhang zur aktuellen Handlung, zumal die Einschübe zu kurz und noch dazu im Text verteilt sind.
Demgegenüber steht die Expedition auf dem verborgenen Planeten. Hier legt das Autorenteam einen typischen, klassischen SF Plot vor. Eine exotische Welt, bevölkert von unbekannten Rassen, eine Expedition durch den Dschungel hin zu Aufdeckung eines Geheimnisses. Hier hätten die Autoren ruhig noch länger verweilen können, hier kam Stimmung und Spannung auf. Ich hätte gerne noch mehr von der Kultur der Aorii erfahren, hatte mir gewünscht, dass die Stammesstrukturen, die Wesen selbst ein wenig ausführlicher vorgestellt worden wären. So bleibt die Darstellung der Aorii und deren Sklavenhalter leider bislang nur appetitanregendes Stückwerk.
Weiter fiel mir auf, dass unsere Helden von der Handlung getrieben werden, ohne wirklich selbst agieren zu können. Angesichts der relativen Kürze der Bücher wäre eine weitere Konzentration auf einige wenige Handelnde, die dann detailreicher beschrieben und charakterisiert werden könnten meines Erachtens sinnvoll. Die Autoren haben doch sehr interessante Figuren entworfen – Aylea und Jelto zum Beispiel bieten sich hier an, und hätten einen eigenen Roman verdient.

Im nächsten Band verlässt die Rubicon dann die heimatliche Galaxis und bricht auf zu einem neuen Handlungsort – und einem neuen Zyklus.

hinzugefügt: December 22nd 2005
Tester: Carsten Kuhr
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