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Anthony, Mark: Die letzte Rune 11: Das Blut der Wüste (Buch)

Mark Anthony
Das Blut der Wüste
Die letzte Rune Band 11
(The First Stone, Part 1)
Aus dem amerikanischen Englisch übersetzt von Andreas Decker
Titelillustration: Jürgen Gawron
Knaur 2005, Taschenbuch, 377 Seiten, 8,90 EUR, ISBN 3-426-70277-0

Von Carsten Kuhr

Ich kann Autoren verstehen, die eine milchgebende Kuh immer weiter melken wollen. Wenn man einmal eine Serie entworfen hat und diese die Gunst des Publikums errungen hat, bieten die regelmäßigen Tantiemezahlungen eine verlässliche und feste Größe im Budget.
Mark Anthonys "Die letzte Rune" ist ein Zyklus, der immer wieder fortgesetzt wurde. Nun aber soll die Reihe mit vorliegendem ersten von zwei deutschsprachigen Teilromanen endgültig zum Abschluss gebracht werden -vorläufig zumindest.

Eigentlich sollte ja die Welt Eldh nach dem Brechen und erneutem Binden der letzten Rune nun gerettet sein und unsere Helden einen friedlichen Lebensabend verbringen können. Doch einmal wieder schlägt das Schicksal erbarmungslos zu. Ein die Sterne verschlingender Riss am Himmel ist das erste Anzeichen der drohenden Gefahr. Was Eldh und die Erde gleichermaßen bedroht ist nicht nur das Versagen aller Magie und Zauber, sondern die Zerstörung des Universums selbst. Als die Blutmagier Nim, die Tochter von Travis, Vani und Beltan von der Erde nach Eldh entführen um mit ihrem machtvollen Blut die im Sand versunkene Stadt der Magier heraufzubeschwören machen sich unsere Helden auf ihre letzte Mission.

Ich muss Mark Anthony zugute halten, dass er sich bemüht, seinen Lesern zumindest ansatzweise eine andere Geschichte zu erzählen. Klar ist, dass das zugrundeliegendde Konzept sich von dem Bisherigen nicht groß unterscheiden kann. Wieder werden beide Zwillingswelten vom Untergang bedroht.
Diesmal ist es kein eingekerkerter Gott, der die Macht an sich reißen will, sondern eine unpersönliche Macht, die dem Universum mit Vernichtung droht.

Noch nicht so ganz klar ist in diesem ersten Teil des vermutlich letzten Bandes, wie das drohende Unheil letztlich aufgehalten werden soll. Es gilt für Travis Wilder wieder einmal eine neue, unbekannte letzte Rune zu finden, mit der er dann das Armageddon aufhalten kann. Wie die Blutmagier und das Auftauchen der in der Wüste verschollenen Stadt genau in diesen Plot eingepasst werden ist noch unklar. Bislang suchten und fanden sich die alten Gefährten zu ihrer neuen Queste, wurde die Bedrohung, wenn auch recht vage und nicht unbedingt nachvollziehbar, aufgebaut.
Dabei las sich der Roman - immerhin hatte der Leser zehn deutsche Bücher die Gelegenheit, sich an die Helden zu gewöhnen - kurzweilig und durchaus spannend. Im September wird dann im vermeintlich letzten Roman "Die letzte Schlacht" betitelt die Auflösung der Rätsel erfolgen.

hinzugefügt: April 7th 2005
Tester: Carsten Kuhr
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