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Nova Centurio - Die Kitamura Chroniken 1 (Heftroman)

Nova Centurio - Die Kitamura Chroniken 1
Mitternacht im Garten von Gut und Böse
Ken Watamoto & Chris Noeth
Miracle Images Verlag, Heftroman, 60 Seiten, 1,95 EUR

Von Erik Schreiber

Kitamura ist der Held dieser Erzählung. Sie beginnt mit der Ausbildung im zarten Alter von 15 Jahren und schwenkt dann in die Jetztzeit, als er 18 Jahre alt ist. Der Hintergrund der Erzählung ist das Jahr 2028. Der dritte Weltkrieg ist vorbei und sechs mächtige Wesen erobern die heruntergekommene Erde. Jedes dieser Mächtigen hält einen Kontinent für sich. Lediglich Australien ist nicht unter Kontrolle der Fremden. So wird vom Rest der Menschheit dieser Kontinent als Ziel der Freiheit angesehen, von den Mächtigen aber als Angriffsziel.

Kitamura lebt in Japan. Tokyo ist eine Hochburg des Fremden der sich Hiroshima nennt. Mit seiner fliegenden Himmelsfestung genannt Eden, schwebt er über der Stadt als wilder Diktator. Kitamura gelangt durch Zufall unter die Erde und in seltsame Katakomben unterhalb von Tokyo. Dort trifft er nicht nur auf den Cyborghund Timer. Der sprechende Hund zeigt ihm die Kathedrale mit Millionen von Totenschädeln. Dann gibt es noch andere Handlungsstränge. Den General Winterthorne, der einen Angriff gegen die Fremden führen will, indem er die gesammelten Kräfte der Erde gegen sie wirft. Zusätzlich gibt es noch andere Handlungsstränge, aber zu kurz, um sie jetzt wirklich erwähnenswert zu finden.

Der neue Comic-Roman fiel mir eher zufällig in die Hände. Er beginnt als Roman und endet auch als solcher. Nur in der Mitte enthält er einen Schwarz-Weiß-Comic. Dieser ist die Fortsetzung des Romans ohne Bruch zwischen dem ersten und zweiten Teil. Das Titelbild ist gut geworden, die Aufmachung wird sicherlich Junge Leute ansprechen. Sie ist modern. Was Nachteilig ist, ist der Satz. Manchmal ist er sperrig geschrieben, weil in dieser Zeile keine Silbentrennung funktionierte. Andererseits funktioniert sie aber. Und über den Comic lässt sich streiten. Während das Titelbild des Künstlers gut gelungen ist, sind die Schwarz-Weiß-Zeichnungen, gelinde gesagt, primitiv. Von Manga ist da nichts zu spüren. Die Erzählung selbst gefällt mir. An manchen Stellen ein wenig übertrieben, gerade am Beginn, doch zum Schluss mehr als nur gefällige Unterhaltung. Besser als manch andere Heftromanserie.

hinzugefügt: February 7th 2005
Tester: Erik Schreiber
Punkte:
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