Welcome to Phantastik-News
 
 

  Inhalt

· Home
· Archiv
· Impressum
· Kino- & DVD-Vorschau
· News melden
· Newsletter abonnieren
· Rezensionen
· Suche
· Zum Forum!
 

  Newsletter

Newsletter-Abo
 

 
 

Haubold, Frank W.: Die Sternentänzerin (Buch)

Frank W. Haubold
Die Sternentänzerin
Andro SF 3
Titelbild von Crossvalley Smith
Zeichnungen von Evgenij Root
p.machinery, 2009, Paperback, 312 Seiten, 16,90 EUR, ISBN 978-3-8391-3455-9

Von Petra Weddehage

In den in diesem Buch zusammengestellten Kurzgeschichten kreuzen sich mystische Wesen, Menschen und Monster mit den uns alltäglich ablaufenden Prozeduren und Verhaltensmustern. Dabei beschreibt der Autor die Sehnsüchte und Leidenschaften, die dem Menschen innewohnen, mal auf die eine oder andere Art.


In „Der Tausendjährige“ landet ein Trupp auf dem Planeten eines eigentlich verbotenen Raumsektors. Bei den Söldnern handelt es sich um Plünderer, die auf der Jagd nach kostbaren Artefakten, wertvollen Mineralien und Steinen sowie Kunstgegenständen längst versunkener Kulturen sind. Diese verkaufen sie dann an diverse Sammler. Dass dieser Raumsektor nicht umsonst gesperrt wurde, bemerken die Söldner, als sie eine Kreatur wecken, die die Existenz aller lebenden Wesen im Universum bedroht.
„Die Tänzerin“ gibt für ihre Karriere alles auf. Auch den Mann, der sie über alles liebt. Diesem gelingt es Jahre später, sie dazu zu überreden, in ihrem Heimatdorf eine Vorstellung zu geben. Dabei ereignet sich Entsetzliches.
In „Ein gastfreier Planet“ landet ein Verkaufstrupp auf einem von Amazonen besiedelten Planeten. Dass es sinnvoll sein kann, auf die Übersetzung der ihm fremden Worte zu warten, lernt ein von seinen Trieben beherrschter Söldner, als er den Reizen eines Mädchens nicht widerstehen kann.


Frank W. Haubolds Kurzgeschichten vermögen den Leser dank seiner interessanten Figuren kurzweilig zu fesseln. Leider sind manche dieser Storys zu abrupt beendet worden, dass die Botschaft nur kurz, aber nicht nachhaltig rüberkommt. Das ist sehr schade, da vielleicht ein paar Sätze mehr jenen Geschichten zusätzliche Substanz verliehen hätten.
„Das Schiff“ und „Die Legende von Eden“ gehen ineinander über und gehören eindeutig zu den stärkeren Beiträgen des Autors.
Die Zeichnungen, die jeder Geschichte vorausgehen, wirken düster und leicht bizarr. Sie passen aber hervorragend zu den jeweiligen Storys.

Alles in allem bietet dieser Band ein kurzweiliges Lesevergnügen. Wer allerdings auf der Suche nach dem ultimativen Lesekick ist, wird sich wohl anderweitig umsehen müssen. Mag man SF mit einem Hauch Exotik und mystischen Begebenheiten, ist hier bestens beraten. Für alle Leseratten ab 14 Jahren geeignet!

hinzugefügt: February 24th 2010
Tester: Petra Weddehage
Punkte:
zugehöriger Link: p.machinery
Hits: 1755
Sprache: german

  

[ Zurück zur Übersicht der Testberichte | Kommentar schreiben ]