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The Legend of Zelda: Oracle of Seasons (Comic)

Akira Himekawa
The Legend of Zelda: Oracle of Seasons
(Zelda no densetsu – Fushigi no kinomi daichi no shou, Japan, 2001)
Aus dem Japanischen von Michael Ecke
Tokyopop, 2009, Taschenbuch, 208 Seiten, 6,50 EUR, ISBN 978-3-86719-805-9

Von Christel Scheja

„The Legend of Zelda“ gehört zu den Computerspiel-Klassikern, die es seit den späten 1980er Jahren gibt und die auch heute noch in immer wieder neuen Variationen aufgegriffen werden. Eines bleibt immer gleich: Link, der Held, ist ein junger Waldläuferkrieger mit Mütze und grüner Kleidung. Er zieht entweder aus, um seine geliebte Prinzessin zu retten oder sich in ihrem Auftrag zu bewähren.
Auf Basis eines Videospiels, das 2001 für den Gameboy Color entstand, schuf der japanische Künstler nun das Abenteuer um das „Oracle of the Seasons“


Der elternlose Link wächst bei seinen Großeltern auf und geht ihnen gerne zur Hand. Nur eines mag er nicht: dass sein Großvater ihn immer wieder dazu drängen will, wie alle Männer der Familie ein Ritter zu werden. Schließlich lässt er sich doch dazu überreden, die Ritterprüfung in der Hauptstadt abzulegen.
Doch es kommt anders, als Link denkt. Kaum hat er den Tempel betreten, um noch einmal zu den Göttern zu beten, entdeckt er dort ein Zeichen, das auch er seit seiner Geburt trägt. Die magische Prinzessin Zelda versetzt ihn in das Land Holodrum und gibt ihm dort einen wichtigen Auftrag. Er soll die Tänzerin Din beschützen, die allein dazu fähig ist, durch ihren Tanz die Jahreszeiten wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Allerdings versucht der finstere General Onox alles, um zu verhindern, dass Din an ihrem Bestimmungsort ankommt.
So ist es an Link, dies zu gewährleisten und zudem die acht Essenzen der Natur zu finden, die ebenfalls wieder Frieden und Gleichgewicht herstellen können. Auf seinem Weg erlebt er viele Abenteuer und findet neue Freunde.


Man kann es sich schon denken, wie die Geschichte verläuft: Während der Held auf seiner Queste ist, hat er viele unterschiedliche Kämpfe zu bestehen, muss Rätsel lösen, die ihm dabei helfen, größere Gefahren zu überwinden, die Essenzen zu finden und natürlich auch die Achtung von hilfreichen Gefährten zu gewinnen, die ihn auf seinem Weg unterstützen. Da sich der Manga bereits an Kinder wendet, verläuft die Geschichte geradlinig, auf brutale Szenen und Kämpfe wird verzichtet, dafür setzt der Künstler auf viel Humor
Auch dieser Einzelband stammt aus einer locker zusammenhängenden Reihe, ist aber auch verständlich, wenn man den Vorgänger nicht kennt.

Alles in allem wendet sich „The Legend of Zelda: Oracle of Seasons“ an junge Leser, die einfache und humorvolle Fantasy-Abenteuer mögen. Die Videospiele zu kennen, ist zwar nicht Bedingung, macht aber die Lektüre der Geschichte noch interessanter.

hinzugefügt: February 13th 2010
Tester: Christel Scheja
Punkte:
zugehöriger Link: Tokyopop
Hits: 2151
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