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Butcher, Jim: Silberlinge (Buch)

Jim Butcher
Silberlinge
(Death Masks, 2003)
Aus dem Amerikanischen von Jürgen Langowski
Knaur, 2009, Taschenbuch, 432 Seiten, 8,95 EUR, ISBN 978-3-426-50175-7

Von Gunther Barnewald

Noch immer tobt eine Art „Kalter Krieg” zwischen den Vampiren des „Roten Hofs” und der Vereinigung der Magier, zu der auch der Chicagoer Magier und Privatermittler Harry Dresden gehört. Dieser steht auch als scheinbarer Auslöser des Konflikts im Mittelpunkt des Interesses der Vampire, die immer wieder versuchen, Harry zu töten. Ein mächtiger Vampir bietet ihm deshalb eine Art persönliches Duell an mit der Option, sollte Harry gewinnen, die Fehde ein für alle mal zu beenden. Doch kann man den Mitgliedern des „Roten Hofs” überhaupt trauen?
Als dann auch noch das berühmte Grabtuch Jesu aus Italien gestohlen wird und ausgerechnet in Chicago wieder auftaucht und sich zudem ein Mafiaboss persönlich einschaltet, der Harry ebenfalls nach dem Leben zu trachten scheint, hat der Magier alle Hände voll zu tun, sich seiner Haut zu wehren.
Doch seinen gefährlichsten Gegner kennt Harry noch gar nicht, denn er und seine Helfer werden in den Kampf gegen eine uralte Sekte verwickelt, welche die Silberlinge verwalten, jene 30 Silbermünzen, die dereinst Judas für seinen Verrat an Christus erhalten haben soll. Jede dieser Münzen verspricht ihrem Besitzer unglaubliche Macht und Unsterblichkeit, jedoch auch höllische Seelenqualen und die bedingungslose Abhängigkeit von diesem Machtinstrument.
Der Anführer der sogenannten Denarier plant jedoch viel mehr. Mit dem Grabtuch Jesu könnte er mannigfaltige Seuchen unvorstellbaren Ausmaßes über die Menschheit bringen und nur Harry und seine Helfer können dies vielleicht noch verhindern...


„Silberlinge“ ist der fünfte Band der Serie um Harry Dresden und gehört sicherlich zum Besten, was die Reihe bisher zu bieten hatte. Vor allem der durchgängige Spannungsgehalt des Romans ist ein entscheidendes Argument für das Lesevergnügen des vorliegenden Buchs. Dabei wirkt die Action nicht so überzogen wie in „Wolfsjagd“, kleine Pausen ermöglichen dem Leser Atem zu schöpfen und die verschiedenen Krisenherde und Gegner halten nicht nur den Protagonisten auf Trab, sondern auch den Rezipienten.
Zwar labern die Schurken mal wieder zu viel und können es nicht lassen, wenn sie den Gegner schon „unter dem Messer” haben, ihn noch so lange voll zu quasseln, bis endlich Rettung naht, jedoch kann man dem Autor diese Schwäche durchaus nachsehen, gelingt ihm doch erneut ein packendes, atmosphärisch dichtes Abenteuer mit glaubhaften Charakteren und einem nicht zu überbietenden Spannungsgehalt.
Über weitere Bände dieser wunderbaren Serie wird man sich freuen dürfen, der nächste soll laut Ankündigung des Verlags bereits im September 2009 erscheinen.

hinzugefügt: June 18th 2009
Tester: Gunther Barnewald
Punkte:
zugehöriger Link: Knaur
Hits: 1817
Sprache:

  

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