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Perplies, Bernd: Erbe des Kristalldrachen - Tarean 2 (Buch)

Bernd Perplies
Erbe der Kristalldrachen
Tarean 2
Titelillustration von Marek Hlawaty
Lyx, 2009, Paperback, 512 Seiten, 14,95 EUR, ISBN 978-3-8025-8184-7

Von Christel Scheja

In „Der Sohn des Fluchbringers“ hat der junge Tarean den Namen seines Vaters, des Kristalldrachenritters Anrean von Agialon, reinwaschen und seine Unschuld beweisen können. Damals wagte er sich, nur von einer kleinen Schar Getreuer begleitet, in die Burg At Arthanoc, wo der Meister des Bösen, der Hexer Calvas, residierte. Dem jungen Mann gelang es in einem epischen Showdown, den Schwarzmagier auszuschalten und sogar umzubringen.
In den Wolkenbergen, beim Volk der Vogelmenschen, erholt sich Tarean von den Strapazen der gefährlichen Reise und des Kampfs. Doch dann erreicht ihn im Traum ein seltsamer Hilferuf, der ihn noch einmal in die Höhle des Bösen zurückruft. Tief in den Kellern und Höhlen unter At Arthanoc befindet sich offensichtlich jemand, der seine Hilfe braucht.
Auch wenn man ihn eindringlich warnt, dass dies eine Falle sein könnte, bricht der junge Ritter zusammen mit dem Irrlicht Moosbeere und dem Vogelmenschenpärchen Iegi und Raisil auf. Die Albin Auriel und der Werbär Bromm kehren indessen zu den ehemaligen Rebellen zurück, denn sie haben noch andere Pflichten beim Wiederaufbau des Landes und der Reiche zu erfüllen.
Tief unter den Ruinen der Burg des Hexers finden sie eine schlafende und in magische Banne geschlagene Kristalldrachin und mehr. Denn Calvas mag vielleicht seines Körpers beraubt sein, seine Seele ist aber noch nicht in die Hölle gefahren, der er dient.
Ehe sich Tarean versieht, beginnt für ihn ein Wettlauf gegen die Zeit. Um die Drachin zu retten, muss er sich in die Glutberge begeben und dort den Eingang zu den Dunkelreichen finden. Denn nur, wenn er dort die anderen Drachen aus ihrem uralten Gefängnis befreit, damit sie ihrer Artgenossin und ihm helfen, ist es möglich, das Unheil aufhalten, das der dort residierende ‚Herr der Tiefe’ im Begriff ist, erneut herauf zu beschwören.
Der junge Mann nimmt die Herausforderung an, nicht ahnend, dass ihn das an die Grenzen seiner eigenen Kraft führen wird und nicht wenige von seinen Gefährten einen hohen Preis zahlen müssen.


Auch der zweite Band bietet keine großen Überraschungen, denn natürlich ist das Böse nicht so besiegt, wie es sich die Helden gewünscht hätten. Um es erneut aufzuhalten und bisher gefangene Mächte des Guten zu retten, geht der Held mit Gefährten erneut auf eine Suche in exotische Länder. Auf der Reise begegnen sie Freunden und Feinden, aber wie immer entwickeln sich auch Konflikte unter ihnen.
Obwohl der Autor nicht mehr ganz so straff und konsequent erzählt wie im ersten Band, bleibt die Handlung actionreich. Wenngleich die Beschreibungen und Dialoge ausufernder sind, gibt es keine Längen in dem Buch, und die gute Mischung aus Beschreibung, Action und Dialogen bleibt erhalten. Der einzige wirklich auffällige Schwachpunkt der Geschichte, die in erster Linie auf Abenteuer und Freundschaft setzt, sind wie immer die Bösewichte, deren Motivation und Charakter nur sehr oberflächlich dargestellt werden. Auch wenn sie letztendlich ihren Zweck erfüllen, wirken sie nicht gerade überzeugend.
So ist „Erbe der Kristalldrachen“ ein unkomplizierter Fantasy-Roman, der sich in Thema, Handlung und Aufbau ein wenig an Rollen- und Computerspielen orientiert und vor allem junge männliche Leser ansprechen dürfte.

hinzugefügt: May 18th 2009
Tester: Christel Scheja
Punkte:
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Hits: 1580
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