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Kaito St. Tail 3 (Comic)

Megumi Tachikawa
Kaito St. Tail 3
Aus dem Japanischen von John Schmitt-Weigand
EMA, 2006, Taschenbuch, 174 Seiten, 5,00 EUR, ISBN 978-3-7704-6302-2

Von Irene Salzmann

Meimi Haneoka sorgt als Diebin Kaito St. Tail dafür, dass begangenes Unrecht korrigiert wird und Menschen in misslicher Lage wieder glücklich sein können. Obwohl sie nichts für sich behält, wollen die Behörden keine Diebin in ihrer Stadt dulden. Asuka jr. und Rina Takamiya, zwei Klassenkameraden von Meimi, sind Kaito St. Tail dicht auf den Fersen.
Rina ist davon überzeugt, dass Meimi und die Diebin ein und dieselbe Person ist. Sie bringt Asuak jr. dazu, sich auf eine dumme Wette mit ihr einzulassen: Gelingt es ihm, Kaito St. Tail zu fangen und Meimis Unschuld zu beweisen, will Rina sie in Ruhe lassen – anderenfalls muss er mit Rina gehen.
Diese Entwicklung gefällt weder Asuka jr. noch Meimi, die bereits wieder eine neue Aufgabe erhalten hat. Ihr ist klar, dass man ihr eine Falle stellen wird. Kann Rina sie fassen, ist es vorbei mit Kaito St. Tail, und entkommt sie, verliert sie Asuka jr. an die Rivalin…


Auch dieser Band von „Kaito St. Tail“ folgt dem bewährten Muster: Meimi wird von ihrer Freundin Seiri beauftragt, gestohlene Gegenstände ihren rechtmäßigen Besitzern zurück zu bringen, um ein Unrecht oder persönliches Unglück zu verhindern. Zu den umstrittenen Objekten gehören diesmal ein Film, ein Spiegel, ein Diamant und ein Juwel. Stets kündigt Kaito St. Tail ihre Aktionen an – es ist wie eine Wette zwischen ihr und Asuka jr., an der beide viel Spaß haben. Nun jedoch drängt sich eine Mitschülerin zwischen die beiden und kompliziert die Situation, denn plötzlich steht nicht nur Meimis Geheimnis auf dem Spiel sondern auch die Beziehung zu Asuka jr.
Mag man Magical Girls und Boys, ist man mit diesem erfolgreichen Motiv bestens vertraut, denn es findet sich auch in Serien wie „Kamikaze Kaito Jeanne“, „Kaito Kid“ und „Detektiv Conan“ wieder, die etwa zur selben Zeit wie „Kaito St. Tail“ geschaffen wurden und noch immer laufen oder neu aufgelegt werden, weil Leser und Leserinnen ab 10 Jahren das Thema immer noch mögen. Der Mix aus Abenteuer, Comedy und Romantik, mal mit etwas mehr oder weniger Phantastik aufgepeppt, ist auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten. Niedliche Illustrationen runden ab.

„Kaito St. Tail“ gefällt vor allem jungen Leserinnen, die sich mit der Titelheldin identifizieren können, und witzige, aber auch spannende Geschichten schätzen, die mit einem Hauch Romance gewürzt sind.

hinzugefügt: January 22nd 2009
Tester: Irene Salzmann
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