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Bunch, Chris: DER PIRAT VON SAROS (Buch)

Chris Bunch
Der Pirat von Saros
Corsair
aus dem Amerikanischen übersetzt von Bernd Kling
Blanvalet 24964, 444 Seiten, 18,00 DM

von Carsten Kuhr

Ich gebe es lieber im Vorfeld gleich offen zu, ich bin ein grosser Anhänger von Piratengeschichten. Die Windjammerromantik geschickt gemischt mit spannenden Abenteuern in meist tropischen Gefilden - das hat schon seinen ganz eigenen Reiz.
Und derartige Korsarenerzählungen mit phantastischen Einschlag, das sollte den Genuss eigentlich noch steigern.
Mir kommen da sofort als überaus gelungene Beispiele ON STRANGER TIDES von Tim Powers (dt. Heyne 06/4632 IN FREMDEN GEZEITEN) und CHASE THE MORNING (dt. Goldmann 24670 WOLFSDAEMMERUNG) sowie GATES OF NOON (Goldmann 24671 HEXENDAEMMERUNG) von Michael-Scott Rohan in den Sinn oder Robin Hobbs LIVE SHIP TRADERS (dt. Blanvalet DIE ZAUBERSCHIFFE 24920 – 24922, 24933, 24942) - alle absolut empfehlenswerte Titel, die allesamt zu meinen Lieblingsromanen zählen.

Chris Bunch hat während seiner bemerkenswerten Karriere tolle Bücher vorgelegt, DER STEIN DER MACHT (Blanvalet 24965) ist hier ebenso zu nennen, wie die Trilogie um den MAGIER VON NUMATIA (Blanvalet 24899 – 24901) oder seine mit Allen Cole zusammen verfasste Saga von den fernen Königreichen (dt. Goldmann 24754 bis 24757).

Chris Bunch hat aber auch weniger überzeugende Werke vorgelegt wie etwas den Zyklus um den Sternenjäger (Goldmann 25021 bis 25023).

Nachdem er hier endlich einmal wieder einen Einzelroman vorgelegt hat, machte ich mich mit grossen Erwartungen und Begeisterung an die Lektüre.
Die Beigaben, mit denen Bunch seine Erzählung würzt sind die üblichen appetitlichen Ingredienzien; unser Held, der junge Fischersjunge Gareth wächst, nachdem seine Eltern bei einem Überfall der Sklavenhändler ermordert wurden, in der Hauptstadt bei seinem reichen Onkel auf. Er soll später einmal dessen Handelsimperium übernehmen, doch ein Dummer-Jungen-Streich, der einen der einflussreichsten Adeligen dem Gespött der Menge preisgibt, durchkreuzt die Pläne seines Oheims. Statt also brav hinter dem Pult zu sitzen und Zahlen aufzuaddieren, verdingt er sich auf den Weiten der Meere. Bald schon macht er Karriere, vom Zahlmeister zum gewählten Piratenkapitän bringt ihn sein Mut und seine Gewieftheit. Den blutigen Überfall. der Sklavenhändler hat er nie vergessen, so dass Ziel seiner Angriffe die Linyati-Sklavenhändler sind - doch neben grossen Schätzen erwirbt er auch das Wissen, dass dunkle Magie hinter der Erschaffung der unmenschlichen Jäger steckt. Er rüstet eine zweite Expedition aus, um noch grössere Schätze zu erobern, und den verhassten Feind empfindlich zu treffen, doch sein Kaperunternehmen wird verraten. Eine wilde, verlustreiche Flucht durch den unbekannten Dschungel, verfolgt von den Linyati steht bevor - ein Rückzug, der unter keinem günstigen Stern zu stehen scheint...

Man sieht, der Autor legt einen Plot so richtig nach dem Geschmack verwöhnter Sesselsitzer und Warmduscher aus der Grossstadt vor. Wir haben alle Elemente, um uns an die Handlung zu fesseln; - einen jungen, aufstrebenden Helden, eine geheimnisvolle, reiche Geliebte, versierte, sympathische Gefährten, Abenteuer zuhauf und wahrhaft widerliche Gegenspieler - und doch wollte so richtige Lesefreude bei mir einfach nicht aufkommen.
Woran aber lag es, dass mich die Erzählung trotz aller Seglerromantik, Pulverdonner und Säbelgerassel nicht in ihren Bann ziehen konnte?
Nun, trotz aller Action vermochte ich nie richtig in die Hauptperson hineinzuschlüpfen. Über das gesamte Buch hinweg blieb ich irgendwie aussen vor, distanzierter, unbeteiligter Zuschauer Bei aller gebotenen Exotik und der fachkundigen Übersetzung die besonders zu erwähnen ist, rührte mich das beschriebene Schicksal von Gareth innerlich nie an. Die Beschreibung des Protagonisten blieb flach und unglaubwürdig, nie hatte ich das Gefühl um meine Identifikationsfigur bangen zu müssen, analog blieben mir aber auch seine Triumphe fern und schal. Dass Bunch es besser, viel besser kann haben seine oben aufgeführten empfehlenswerteren Titel gezeigt, dieser Roman aber vermag den von ihm selbst vorgegebenen Standart leider nicht zu erfüllen. Insoweit fällt, um im Jargon zu bleiben diesmal der Anker, anstatt dass es heisst Leinen Lose und setzt die Segel.

hinzugefügt: August 2nd 2004
Tester: Carsten Kuhr
Punkte:
Hits: 3110
Sprache:

  

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Geschrieben von Anonymous auf 2009-12-05 13:31:14
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Geschrieben von Anonymous auf 2009-11-07 21:21:14
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Geschrieben von Anonymous auf 2009-11-07 10:56:57
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Geschrieben von Anonymous auf 2009-06-23 12:50:20
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Geschrieben von Anonymous auf 2009-06-22 18:59:17
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