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Bad Earth 16: Die Negaperle, Manfred Weinland (Buch)

Bad Earth 16
Manfred Weinland
Die Negaperle
Zaubermond, Hardcover, 256 Seiten, 14,95 EUR

Von Carsten Kuhr

Quo Vadis, Bad Earth? Wo geht die Reise hin, fragte man sich nach dem Schluss des letzten Bandes. Sobek getötet, die Gefährten um John Cloud waren endlich einmal ohne echte Bedrohung, konnte da überhaupt noch etwas kommen?
Es kann, wie Seriengründer und Hauptautor Manfred Weinland in vorliegendem Buch beweist.


Sternensysteme, ganze Teile der Großen Magellanschen Wolke sind einfach verschwunden. Die Crew der Rubikon ist mit dem Geschehen schlicht überfordert. Wenn hier jemand Rat weiß, dann nur die ERBAUER. So setzt sich die Rubikon mit den Bractonen in Verbindung und kehrt ins Angk-System zurück.
Noch vorher aber kommt es innerhalb des Rochenraumschiffes zu Verstimmungen. Die neuen Crewmitglieder aus dem Angk-System, die Angkstämmigen, wie sie die alte Stammbesatzung nennt, erweisen sich als mysteriös. Immer wieder einmal ziehen sie sich in ihrem Dorf, wie sie den Raum in dem sie sich aufhalten treffend nennen, in ihre Häuser zurück, und sind für die KI der Rubikon nicht mehr vorhanden. Wohin gehen sie in dieser Zeit, was nur passiert mitten in den Weiten des Alls mit den Menschen?
Im Angk-System angekommen eröffnet Naldor, der Bractone, der Besatzung, dass die wahrgenommene Vernichtung ganzer Galaxiearme auf das Fehlen der CHARDHIN-Perle im schwarzen Loch der Milchstraße zurückzuführen ist. Hier muss Ersatz durch eine neue Tridentische Kugel geschaffen werden, um das Netz der CHARDHIN-Perlen wieder abzusichern. An Ort und Stelle aber stoßen sie auf eine schwarze Negaperle, die das das Universum zusammenhaltende Netz der Perlen angreifen und zerstören soll. Nur der massive Einsatz weiterer Tridentischer Kugeln könnte die Negaperle vernichten. Doch diese wird von X-Schiffen der Treymor bewacht. Nur die Rubikon könnte mit Hilfe der besonderen Kräfte der Angkgeborenen den Zugang ermöglichen ....


Manfred Weinland hat einen durchgängig spannenden Roman vorgelegt. Durch Perspektivenwechsel im Verlauf der Handlung zeichnet er geschickt ein sehr intensives Bild der neuen Crewmitglieder und deren Situation an Bord der Rubikon. Sie, die ihre Heimat und Familien verlassen haben, um an Bord des Rochenschiffes die Altcrew tatkräftig zu unterstützen, werden mit Argwohn beäugt. Sind sie Spione der Bractonen, haben die ERBAUER es überhaupt nötig, Spione einzuschleusen, was nur sollen die Menschen an Bord?
Fragen, auf die der Autor eine ebenso überraschende, wie spannende Antwort präsentiert. Dabei nutzt er geschickt zwei Jugendliche als Handlungsträger, die sympathisch und nachvollziehbar gezeichnet werden.

Auch die große Handlung kommt voran. Wie nach dem Finale im vorhergehenden Band nicht anders zu erwarten, werden neue Rätsel aufgebaut, neue Konflikte installiert. Wer hat die Negaperle im Zentrum der Galaxis installiert und warum sollte jemand die Zerstörung des bekannten Universums anstreben? Mehr noch, warum unterstützen der Treymor dieses widersinnige Anliegen? Fragen, die uns sicherlich die nächsten Bände über beschäftigen werden.

hinzugefügt: November 28th 2008
Tester: Carsten Kuhr
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