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Bunch, Chris: Die Heimkehr - Die verlorene Legion 4 (Buch)

Chris Bunch
Die Heimkehr
Die verlorene Legion 4
(Homefall)
Aus dem amerikanischen Englisch übersetzt von Bernhard Kempen
Blanvalet, 2008, Taschenbuch, 444 Seiten, 8,95 EUR, ISBN 978-3-442-24334-1

Von Carsten Kuhr

Als eines Tages der Kontakt zu dem Zentrum der Macht des menschlichen Sternenimperiums abrupt abbricht, stranden die Soldaten der verlorenen Legion auf Cumbre, einem abgelegenen Planeten der menschlichen Hegemonie.
Im Verlauf der nächsten, überaus turbulent verlaufenden Jahre müssen die wackeren Kämpfer zunächst eine Revolution, später Angriffe machtgieriger Usurpatoren und finsterer Aliens abwehren. Nach Jahren des aufopfernden Kampfes ist die verlorene Legion nun endlich in der Lage, eine Expedition auszurüsten, die nach den Gründen für den Abbruch aller Kontakte forschen soll. Getarnt als ein Zirkusschiff machen sich die mutigen Männer und Frauen auf, Centrum, die einstige Zentralwelt und Herrschaftssitz des Rates anzusteuern....


Der vierte, und aufgrund des Todes des Autors wohl auch abschließende Roman um die verlorene Kompanie, bietet dem Leser das zwischenzeitlich gewohnte Bild einer Söldnertruppe, die selbsternannten Diktatoren das Fürchten lehrt.

Mittlerweile laufen die entsprechenden Beschreibungen der Kommandounternehmen nach Schema x ab, wiederholt sich der Autor oftmals selbst. Nach dem Motto Frechheit siegt dringen unsere charismatischen Söldner in streng gesicherte Gebäude ein, sprengen sich ihren Weg frei oder lassen die Kugeln und Blasterstrahlen nur so fliegen. Da wird gekämpft und gemordet, nur dass Überraschungsmomente rar sind und das abgegriffene Szenario Tempo und Originalität missen lässt.

Demgegenüber versteht Bunch es recht gut, die Faszination des Zirkus in Worte zu kleiden. Leider aber nehmen ausgerechnet diese Beschreibungen wenig Raum ein. Hätte Bunch sich mehr auf diese Sequenzen konzentriert, hätte er die magische Luft unter der Zirkuskuppel mehr in den Vordergrund gerückt, der Roman hätte ein tolles Leseerlebnis bereitgehalten. So verliert sich der Reiz in den stereotypen Beschreibungen der Kämpfe, die zudem noch nie an die teilweise packenden entsprechenden Schilderungen der ersten Bücher heranreichen, in den zweidimensionalen Gestalten und der letztlich vorhersehbaren Handlung.

hinzugefügt: January 30th 2008
Tester: Carsten Kuhr
Punkte:
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