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Peters, Stephan: Aschermittwoch (Buch)

Stephan Peters
Aschermittwoch
Titelbild und Zeichnungen: Björn Ian Craig
Edition Winterwork, 2007, Paperback, 178 Seiten, 10,00 EUR, ISBN 978-3-940167-19-4

Von Erik Schreiber

Anstelle eine Vorworts ... finden wir eine kurze Geschichte um den jungen Edgar.

Good bye, Mr. President: Wenn Geheimniskrämer der Meinung sind, alles bedacht und jeden ausgetrickst zu haben, gibt es immer eine Überraschung.

SMS - Stirb mit Schmerzen: Als Ehemann sollte man darauf achten, die SMS auch an den richtigen Empfänger zu senden. Sonst könnte die Ehe übel enden.
Der goldene Teppich: Ein Berufskiller der philosophischen Gedanken nachhängt.

Dorothea: Der Ich-Erzähler und seine Frau Nina, Markus und Dorothea. Vier in Freundschaft verbundene Menschen. Paar und Paar glücklich verheiratet, bis das der Tod sie scheidet.

Eine saubere Geschichte: Klaus Brenner ist Reiseberichterstatter. Und ein Besuch in Reinstedt hält für ihn und das Leben eine Überraschung bereit.

Die Ziegen der Donna Mara: Wenn der Don sich mit einer geläuterten Donna anlegt, ist selbst Sizilien für beide zu klein.

Der Untergang eines Philosophieprofessors: Für manch einen ist die Schule ein Graus. Für den Philosophieprofessor ist es wohl eher die Schule des Lebens, die ihn fertig macht.

Cool Jazz: Barbara Steele ist 33 Jahre alt, was an sich nichts besonderes ist. Als Polizistin zu arbeiten ist schon etwas besonderes, Whisky zu lieben und Sinatra hören, schränkt es noch einmal ein. Doch, was dann kommt ist wohl einzigartig.

Meine Nächte in El Paso: Ein Privatdetektiv jagt Steuerflüchtlinge. Was er findet, ist nicht Herr Ziemsen.

Mein lieber René: Ein Briefwechsel zwischen Veronika und René. Auch sie nimmt, wie Frau Kronstein-Schwarzbach, Männer aus.

Meine liebe Stella: Noch ein Briefwechsel, der böse endet.

Minty geht fremd: Eine alte Jungfer hat plötzlich einen Mann abbekommen und den betrügt sie noch. Wie es sehr kompliziert ist, nach Köln zu kommen. Aber mal ehrlich, wer will schon nach Köln?

Heiligabend mit Cher: Wer träumt nicht davon, eine Stunde mit einer bekannten Künstlerin. Und hier wird es wahr.

Aschermittwoch: Am Aschermittwoch ist alles vorbei, und eine Kurzgeschichtensammlung auch mal zu Ende.


16 Kurzgeschichten in einem Band sind eine nette Sammlung. In diesem Fall kann man sehen, was Stephan Peters schreibt und was er denkt. Schließt man von den Geschichten auf ihn als Person, so wurde er von Frauen ausgenutzt, liebt kleinere Ortschaften und hat üble Alpträume, die er zu Papier bringt, um damit seine Leser zu gruseln. Aber einen Krimiautoren, der über einen Serienmörder schreibt, habe ich auch nicht im Verdacht, aus seinem Leben zu berichten. Also haben wir hier einige makabere Geschichten, die zur Erbauung dienen. Mit seinen Ideen zeigt er, dass verschiedenste Erzählungen neu geschrieben werden können. Ein neues, teilweise überraschendes Ende macht die Kurzgeschichten lesenswert.

hinzugefügt: December 10th 2007
Tester: Erik Schreiber
Punkte:
zugehöriger Link: Edition Winterwork
Hits: 2129
Sprache: german

  

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