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Perry Rhodan: Der Posbi-Krieg 1: Das gestrandete Imperium, Michael Marcus Thurner (Buch)

Perry Rhodan: Der Posbi-Krieg 1
Michael Marcus Thurner
Das gestrandete Imperium
Titelillustration: James Clyne
Heyne Verlag, 2006, Taschenbuch, 382 Seiten, 6,95 EUR, ISBN 3-453-53262-5

Von Carsten Kuhr

Die Superintelligenz ES tritt mit einem Anliegen an Perry Rhodan heran. Wie das so ihre Art ist, kann der „Sofortumschalter“ die Bitte natürlich abschlagen, doch es geht um nicht weniger als das Leben von Menschen. In der fernen Galaxis Ambriador leben mittlerweile fast 29 Milliarden Menschen. Seit einigen Jahren jedoch droht diesen der Genozid. Laren und Posbis greifen die menschlichen Welten an. Nun soll Perry, der vor Jahrhunderten die Maschinenwesen bereits einmal zur Einstellung ihrer Feindlichkeiten gegenüber den Menschen bewegte, eingreifen.
Zusammen mit zwei Posbis, einem Matten-Willy, dem Teleporter Startac und Mondra macht sich Perry auf nach Altera. Dort angekommen muss er allerdings feststellen, dass sich seine Aufgabe schwieriger gestaltet, als erwartet. Während breite Bevölkerungsschichten Perry Rhodan als gottähnliches Wesen verehren, versuchen skrupellose Politiker ihn für ihre jeweiligen Zwecke einzuspannen. Die Gruppe wird gefangengenommen, gefoltert und zu Propagandazwecken missbraucht. Als der Angriff der Posbis auf Altera beginnt, können nur die Rhodan begleitenden Posbis ihre Maschinenverwandten aufhalten – doch die Alteraner trauen keinem Posbi ...


Michael Marcus Thurner gehört mittlerweile zum festen Autorenstamm von „Perry Rhodan“. Neben seiner Tätigkeit für „Atlan“ und „Maddrax“ hat der in Wien lebende Autor sich mittlerweile einen festen Fankreis bei PR erschrieben. So ist es kein Wunder, dass er diesmal mit der schwierigen Aufgabe betraut wurde, die neue Handlung einzuführen.

Und er macht dies wirklich gekonnt. Wie üblich wendet sich die Sicht der Geschehnisse von der Heftserie ab, und einer – nun nennen wir es einmal Handlungsnische – zu.
Zunächst also das gewohnte Bild. Perry, der mit einer handvoll Begleiter zu einem neuen Krisenherd eilt, um dort einmal mehr Feuerwehr zu spielen.
Geschickt zieht Thurner hier aber seine Handlung etwas anders auf. Perry wird nicht etwa, wie eigentlich zu erwarten wäre, mit offenen Armen empfangen, nein er tappt in Fallen, wird gefangen gesetzt und zunächst ausgeschaltet. Der Unsterbliche wird auf ein humanes Maß reduziert, zeigt, dass auch er nur ein Mensch ist.
In Form einer Familienchronik wird uns dann auf kurzweilig zu lesende Weise die Besiedelung Ambriadors durch die Menschen vermittelt. In kurzen, nichtsdestotrotz aber spannenden Berichten erleben wir die Havarie, die anschließende Anarchie und das Wiedererstarken der Menschen mit.

Mit einigen wenigen Abschnitten hat Thurner es hier verstanden Sympathie mit seinen Gestalten zu wecken, präsentiert uns abwechslungsreiche Protagonisten mit Ecken und Kanten. Man merkt förmlich, wie es Thurner immer wieder juckt mit den Erwartungen seiner Leser zu spielen. Er baut ein typisches Szenario auf, nur um seine Personen dann aber doch etwas anders als erwartet agieren zu lassen. Das liest sich dann flott, das weckt Interesse und macht Appetit auf mehr.

hinzugefügt: October 21st 2006
Tester: Carsten Kuhr
Punkte:
zugehöriger Link: Homepage zur Serie
Hits: 1927
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