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  Interview: IM GESPRÄCH MIT: HELMUTH W. MOMMERS!
Geschrieben am Saturday, 05.November. @ 17:39:09 CET von Guido
 
 
  Interview
Geboren 1943 in Wien, war Helmuth W. Mommers als Autor, Illustrator (arol) , Übersetzer, Literaturagent, Redakteur von "Pioneer" und Herausgeber von bahnbrechenden Anthologien einer der ersten Allrounder der deutschen SF&F-Szene und gilt als einer ihrer Pioniere. 1966 emigrierte er in die Schweiz und ergriff einen kaufmännischen Beruf; nach einer Karriere als EDV-Fachmann machte er sich selbständig und betrieb bis 1999 zwei Juweliergeschäfte. Seitdem lebt er auf Mallorca und frönt nach einer Pause von 36 Jahren wieder aktiv seinem Hobby Science Fiction - als Mitbegründer von "Nova", Herausgeber der „Visionen“, Story-Redakteur von "Space View" und Autor, dessen Storys auch in den USA, in Spanien, Italien, Griechenland und Kroatien erschienen.
Carsten Kuhr sprach mit dem Herausgeber.

Hallo Helmuth. Es ist schon eine geraume Zeit seit unserem letzten Gespräch vergangen - was gibt es von Helmuth W. Mommers Neues?

Dass die ersten meiner „neuen“ Storys – jene nach einer 36jährigen Pause - in anderen Ländern erscheinen, bzw. erschienen sind – in Kroatien, Griechenland, Frankreich. – Dass „Space View“ grünes Licht auch für 2006 gegeben und mir zwei längere Geschichten bewilligt hat. – Dass die DSFP-Siegerstory aus den „Visionen“ 2004, Armers „Die Asche des Paradieses“, noch dieses Jahr in Frankreich erscheinen wird.

Seit zwei Jahren steht Dein Name neben Deiner Tätigkeit für das SPACE VIEW Magazin insbesondere für ein wichtiges Projekt – „Visionen“ -, so heißt die Reihe im Shayol Verlag, in der einmal jährlich neue Kurzgeschichten von namhaften deutschsprachigen Autoren erscheinen. Erzähl doch bitte erst einmal, wie es überhaupt zu dem Projekt kam, und wie Du dann in Shayol den passenden Partner gefunden hast.

Meine ursprüngliche Idee, als ich die SF-Szene wieder betrat, war eigentlich, an meine Zeit in den 60ern anzuknüpfen, da ich gemeinsam mit A. D. Krauß die Heyne-Paperback Anthologien herausbrachte. Von einem SF-Magazin konnte ich nur träumen, eine jährliche Anthologie dagegen lag im Bereich des Realisierbaren. Mit „Nova“ eröffnete sich plötzlich eine neue Möglichkeit, also packten wir drei, Ronald M. Hahn, Michael K. Iwoleit und ich es an – und gründeten ein deutsches SF-Magazin. Damit war das Projekt Anthologie vorerst ad acta gelegt. Aber nicht gestorben.

Warum aber die Konzentration auf die Kurzgeschichte? Welche Bedeutung hat die Kurzgeschichte Deiner Meinung nach für die SF, wäre nicht eine Romanreihe mit großen Namen leichter zu vermarkten gewesen?

Anfangs, zur Zeit der Heftromane, war ich enttäuscht, wenn eine Geschichte im seligen „Utopia-Magazin“ nach wenigen Seiten schon zu Ende war. Spätestens als das deutsche „Galaxis“ herauskam, wurde ich zu einem Anhänger der Short Story. Dann, nachdem es eingegangen war, fraß ich mich förmlich durch die amerikanischen Magazine und entdeckte die wunderbare Welt der Kurzform. Das Ergebnis waren neun Anthologien und zahlreiche Collections namhafter Autoren, auch zwei eigene in Zusammenarbeit mit Ernst Vlcek.

Die Kurzgeschichte war das erste Vehikel, mit dem die moderne SF ihren Siegeszug antrat; im angelsächsischen Raum blieb sie die maßgebende Literaturform bis mindestens in die 60er-Jahre. Sie war die Mutter vieler großartiger Romane, die sich aus Novellen zusammensetzten – siehe Asimovs „Foundation“, Sturgeons „Baby is Thre“e, Gunns „The Immortals“, Vogts „The Voyage of the Space Beagle“ u.v.a. Sie war Grundlage für erweiterte Fassungen – siehe Daniel Keyes Charly, Walter M. Millers „A Canticle for Leibowitz“, um nur einige wenige Beispiele zu nennen. – Das gilt auch für den deutschen Raum: Denken wir nur an Eschbachs „Haarteppichknüpfer“ oder Marraks „Morphogenesis“.

Die Short Story ist die Quintessenz der Science Fiction, der Ideenlieferant par excellence! „Was wäre wenn“ auf den Punkt gebracht. Ohne sie wären die meisten Romane vielleicht nie geschrieben worden.

An letzteren mangelt es nicht hierzulande. Was wunder, dass ich mich der notleidenden Kurzgeschichte annehme!

Wie kamt ihr auf den Namen „Visionen“?

Der Titel „Visionen“ geisterte mir schon früh im Kopf herum; ich schlug ihn – neben „Nova“, auf das wir uns schließlich einigten – auch für das Magazin vor. Der Titel gefiel mir einfach. Was anderes als »Visionäre« sind SF-Autoren, einerlei ob damit Denkmodelle, Weltentwürfe, Vorhersagen oder einfach nur Phantastereien gemeint sind: Ausblicke in eine mögliche oder unmögliche Zukunft.

War es schwierig, Unterstützung - sowohl von Seiten eines Verlages, aber auch von den Autoren für die Reihe zu finden?

Was den Verlag betrifft, war es in der Tat schwierig. Ein etablierter, großer Verlag kam in Anbetracht der Marktsituation überhaupt nicht in Frage. Bei Kleinverlegern klappte es erst im dritten Anlauf – das war Shayol. Die aber fackelten nicht lange und gaben grünes Licht. Und wie sich herausstellte, hatte auch ich die beste Wahl getroffen: kein besseres Team könnte ich mir wünschen.

Autoren für Anthologien? – Hätte ich eine „offene Ausschreibung“ gemacht, ich wäre mit Hunderten (!) Einsendungen überschüttet worden, so jedenfalls wird mir von Kollegen berichtet. Ich wollte aber nicht Hinz und Kunz. Ich wollte die Crème de la Crème, die besten Kurzgeschichten-Autoren aus den vergangen 40 Jahren. Und von diesen bekam ich sehr viele positive Reaktionen, auch tatkräftige Unterstützung in Form von Storys, die eigens für die „Visionen“ geschrieben wurden: So Eschbachs „Quantenmüll“, Erlers „Die unbefleckte Empfängnis“ und „An e-Star is Born“, Simons „Desiderius Felix“, Marraks „Relicon“, Armers „Die Asche des Paradieses“, Iwoleits „Planck-Zeit“, Vlceks „Neulich im Paradies“.

Nun haben gerade die namhaften Autoren ja eigentlich genügend Publikationsmöglichkeiten. Warum also diese Konzentration auf die etablierten Autoren – sind sie als Zugpferd, um die Anthologie zu vermarkten, einfach unabdingbar?

Das auch. Nicht unabdingbar, aber sehr nützlich. Wenn einer behauptet, die Autoren seien ja gar nicht wichtig, es ginge nur um Inhalte, verkennt die Wirklichkeit. Autoren sind wie Markennamen; sie haben Prestige, sie versprechen Güte, animieren zum Konsum. Und manche haben eine Fangemeinde, die nichts von ihnen versäumen möchte. So bin ich Andreas Eschbach sehr dankbar, der sich willig und ganz offen als „Zugpferd“ für die „Visionen“ 2004 einspannen ließ.

Aber das ist nicht das alleinige Motiv. – Ich möchte, dass die bedeutenden Romanautoren auch in Zukunft der Kurzgeschichtenszene treu bleiben und nicht nur vierbändige Trilogien verfassen. Dazu bedarf es eines Podiums – und eines Honorars, wenn auch nur eines bescheidenen. Denn Profis müssen von ihrer Arbeit leben, allein der Idealismus macht nicht satt.

Von Armer hatte man seit ewigen Zeiten nichts mehr gehört, um Erler war es auch ruhig geworden. Wie hast Du sie aktivieren können?

In der Tat, Karl Michael Armers machte in den 80er-Jahren Furore, da kassierte er mehrere Preise und wurde auch in diverse andere Sprachen übersetzt. Als ich ihn daran erinnerte, resümierte er enttäuscht, dass die Kurzgeschichte hierzulande nicht so gewürdigt werde. Aber er erinnerte sich auch an meine „Anthologien der Berühmten“ bei Heyne und meinte, er sei mir ein wenig Dank schuldig dafür, dass ich ihm damals „Autoren wie Dick, Galouye, Farmer, Bester, etc. nähergebracht habe und ihn entdecken ließ, wie faszinierend die dichte Welt der
SF-Kurzgeschichte sein kann“. So also kamen wir in den Genuss eines Kleinods. Und dürfen auf mehr hoffen.

Ähnlich bei Erler. Er hatte nach eigenem Bekunden – sinngemäß – das „Ende des Tunnels“ erreicht (eine Anspielung auf „Das Gelübde“, 2000) und mit dem Schreiben abgeschlossen, um sich u.a. seiner Familie zu widmen. Ich hingegen ließ nicht locker. Bis er eines Tages schrieb „Ich darf Ihnen gratulieren: Sie haben mich erfolgreich überredet.“

Fast hätte ich das auch bei Thomas Ziegler alias Rainer Zubeil geschafft; er war aber mit einem Roman beschäftigt und konnte mir nur einen Beitrag für die „Visionen“ 2005 in Aussicht stellen. Der Tod machte uns einen Strich durch die Rechnung.

Im Vorwort zu den „Visionen“ 2004 nennst Du weitere auf dem Kurzgeschichtensektor herausragende Autoren, die Du gerne für Deine Anthologien gewinnen würdest?

Ja, da sind einige, die ich unbedingt re/aktivieren möchte: Gerd Maximovič (der sich jetzt ganz der Philosophie verschrieben hat), Peter W. Bach alias Klumbach (der plötzlich seine Mailadresse gewechselt hat und im elektronischen Nirwana verschwunden ist), Andreas Brandhorst (der „leider“ derzeit von Heyne für Trilogien vereinnahmt worden ist), Ronald M. Hahn (der eine tolle Idee mit sich herumschleppt, aber nie Zeit findet, sie in Worte zu verpacken), Horst Pukallus (der da ist und doch nicht da, und sich einfach nicht rührt), die Steinmüllers (die anderweitig voll ausgelastet sind, die ich aber bald mit ins Boot zu nehmen hoffe) und schließlich Wolfgang Jeschke, der soeben sein Opus Magnum abgeliefert hat und mit der Idee zu einer neuen Story erst mal eine Zeitlang „schwanger gehen“ muss...

In einem Thread im scifiboard-Forum berichtest Du von einer unerwarteten Masse an teilweise unverlangten Manuskripten, die Dich erreicht haben. Nach was für Maßstäben wählst Du die zu veröffentlichten Texte aus - spielen hier bekannte Namen eine Rolle, oder gehst Du ganz nach dem Eindruck der Geschichte?

Meine Zielvorgabe ist zweierlei: Ich will dem Leser eine niveauvolle, jedoch gleichzeitig unterhaltsame und abwechslungsreiche Story-Sammlung vorlegen. Ich möchte, das er Spaß hat, sie zu lesen. Wenn sie denn auch den Kritikern gefällt, fein; wenn sie Preise gewinnt, noch besser. Das fördert den Verkauf. Ohne Verkauf keine Bücher. Und dann will ich nicht einfach in Konkurrenz mit anderen Publikationen wie „Nova“, „Alien Contact“, „phantastisch!“, den Wurdack-Anthologien, etc. treten, die auch vielen ambitionierten Anfängern eine Chance geben. Ich konzentriere mich auf die prominenten, die etablierten Autoren, auf die, die ihr Können bereits bewiesen haben, aber auch auf solche, die mir neuerdings durch ihre Storys bei den oben erwähnten und weiteren Publikationen, vor allem auch in C’T, positiv aufgefallen sind. Auch wenn die Zielgruppe einen „Promibonus“ hat, entscheidet schlussendlich die Qualität der Story. So bekommen in jeder Anthologie einige wenige „Neulinge“ eine Chance.

Wie lang oder kurz dürfen Geschichten sein, um Aufnahme zu finden?

Ich habe die maximale Länge auf 60 Normseiten (30X60) begrenzt, das entspricht etwa 40 dicht gesetzte Druckseiten, um möglichst vielen der angesprochenen Autoren eine Veröffentlichungsmöglichkeit zu geben. So habe ich die großartige Novelle „Psyhack“ von Michael K. Iwoleit schweren Herzens ablehnen müssen; sie hätte rund 70 Druckseiten – also Heftromanlänge - und damit fast ein Drittel des Buches beansprucht. – Grundsätzlich bin ich der Meinung, je länger eine Story, desto besser muss sie sein, solange der Platz begrenzt ist.

Interessant ist in diesem Zusammenhang die Feststellung, dass die Länge der Erzählungen mit zunehmender Professionalität ansteigt. Von Anfängern ist man die Short Short Story (für gewöhnlich mit „Pointe“) gewöhnt, von etwas fortgeschritteneren die Short Story bis etwa 10 Druckseiten, von erfahreneren Autoren, die ihrem Stoff Tiefe geben wollen, dagegen Erzählungen um die 15-25 Seiten, und aufwärts. Es erreichen mich immer längere Texte, was allerdings auch damit zu tun hat, dass praktisch nur „Nova“ und die „Visionen“ solche veröffentlichen. Aber: Ich bevorzuge zwei kürzere einer einzigen langen Story, wenn Themenmix und Autorenprominenz nicht dagegen sprechen.

Die Inhaltsangabe der „Visionen“ liest sich fast wie ein „who is who“ der deutschsprachigen SF. Sprichst Du Autoren auf eine Mitarbeit auch direkt an, oder melden sich diese von selbst bei Dir?

Ich habe in den letzten drei Jahren fast die gesamte deutsche Kurzgeschichtenszene (mit Ausnahme der 90er-Jahre-Bücher, die mir größtenteils noch fehlen) durchforstet und tabellarisch nach Autor, Jahrzehnt, Anzahl Storys und Bewertung geordnet. Das sind rund 600 Autoren und – ich müsste sie zählen – so gegen 1500-2000 Erzählungen. Damit habe ich mir einen schnellen Überblick verschafft, wen ich konkret für die „Visionen“ gewinnen möchte. Diese kleine auserwählte Gruppe habe ich dann angeschrieben, viele davon ganz persönlich. Dabei kam mir meine Vergangenheit sehr zu Hilfe: sie war sozusagen der „Türöffner“.

Mit zunehmendem Bekanntheitsgrad der „Visionen“ melden sich unaufgefordert immer mehr Autoren, die mit dabei sein wollen. Das ist verständlich und an sich in Ordnung. Aber: Haben sie auch die Autoreninformationen gelesen? Haben Sie schon mal ein Exemplar dieser Anthologie-Reihe gekauft und sich ein Bild davon gemacht, auf welchem Niveau Autoren und deren Storys sind? Haben sie sich – halbwegs selbstkritisch – gefragt, ob sie mit ihrem Werk mithalten können und damit eine echte Chance auf Veröffentlichung haben? Oder einfach aufs Geratewohl eingeschickt? Vielleicht sogar ohne Kurzbio und Inhaltsangabe?

Das finde ich tollkühn und respektlos, scheint aber die Regel zu sein. Ich kann nur jedem Autor raten, der sich irgendwo mit seinem Werk bewirbt, sich erst einmal kundig zu machen, so wie einer, der eine neue Stelle sucht, wissen sollte, was die Firma produziert, bzw. welche Leistungen sie erbringt, welche Funktion man einnehmen würde, welche die Anforderungen dafür sind. Dann erst stellt man sich vor, die Frage nach dem Gehalt und dem Urlaub kommt ganz zum Schluss.

Im Shayol Verlag erscheint unter anderem auch das Jahrbuch zur SF. Ist „Visionen“, das ja auch im Jahresabstand publiziert wird, da in Gefahr, mit anderen periodischen erscheinenden Sekundärwerken vom Buchhandel in einen Topf geworfen zu werden? Wie kommt das Buch generell bei der Leserschaft, aber natürlich auch beim Buchhandel an?

Das Format der „Visionen“ wurde ganz bewusst vom ursprünglich geplanten A5 auf das der allgemeinen Reihe reduziert, daher auch der dichtere Satz. Ob diese Integration Früchte trägt, wird sich noch zeigen. Jedenfalls verkaufen wir – leider, was die Margen betrifft; gottseidank, was die Präsenz betrifft – die meisten Bücher über den regulären Buch- und Online-Handel. Ich hoffe sehr, dass mit der zweiten und dritten Ausgabe das Fanpotential weiter ausgeschöpft werden kann. Schließlich wollen wir weiter Honorare zahlen (können). Hört ihr Leute? Direkt bei Shayol bestellen, portofrei, euer persönlicher Beitrag zur deutschen Science Fiction!

Dieses Jahr hat „Visionen“ einen wichtigen Publikumspreis - den Deutschen Phantastik Preis – erhalten. Erst einmal Glückwunsch hierzu. Was bedeutet Dir als Macher hinter der „Visionen“- Reihe ein solcher Preis - Zuspruch, Aufmunterung oder auch Verpflichtung fortzusetzen, was Du hier begonnen hast?

Obwohl ich Publikumspreisen – speziell solchen via Internet – gegenüber sehr skeptisch eingestellt bin, weil sie einfach zu viele Möglichkeiten der Manipulation, Einflussnahme bis hin zum „campaigning“ (lieber Nachbar, Freund, Kollege, liebe Fans, liebe Tante Mitzi und Onkel Franz, gebt mir doch bitte eure Stimme!) bieten, war mir der Phantastik Preis 2005 sehr wichtig. Weder hatte ich selbst abgestimmt, noch jemanden aufgefordert, auch nicht auf meiner Homepage darauf hingewiesen. Die Überraschung, gegen Eschbachs „Trillion Euro“ mit einer Verbreitung von über 8000 Exemplaren und einem anerkannt hohen Niveau zu gewinnen, war groß. Ja, der Preis bedeutet mir alles drei: Zuspruch, Aufmunterung und auch Verpflichtung.

Wenn Du als „Visionen“-Herausgeber einen Wunsch frei hättest, was würdest Du Dir für „Visionen“ wünschen?

Dass ein großer Verlag sie ins Programm aufnimmt.

Eine Frage darf nicht fehlen – an was arbeitet Helmuth W. Mommers gerade – sind neue Geschichten – kurz oder lang – von Dir im Entstehen?

Nach insgesamt 33 „neuen“ Kurzgeschichten (darunter ein Kurzroman) seit 2002, von denen bis auf zwei alle erschienen, bzw. verplant sind, mache ich dieses Jahr eine kreative Pause, habe nur zwei verfasst, arbeite aber an einem Roman. Mal sehen, was draus wird – gut Ding braucht Weile! Aber wenn mir einer meiner hoch geschätzten Kollegen Gelegenheit gibt, wie seinerzeit Michael Nagula und letztlich Thomas Le Blanc, einen Beitrag zu einer Anthologie zu liefern, bin ich allzeit bereit! Jedoch unter einer Bedingung: Wenn die Geschichte nicht gefällt, möge er sie gnadenlos ablehnen. Denn ich möchte beim nächsten Mal wieder angefragt werden...

Vielen Dank für das Gespräch. Alles Gute auf Deinem weiteren persönlichen aber natürlich auch auf dem „Visionen“-Weg.


Weitere Infos sind online auf der Homepage von Helmuth W. Mommers zu finden.
 
 
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