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Vergessene Reiche - Die Saga vom Dunkelelf 7: Das Vermächtnis (Comic)

R. A. Salvatore & Andrew Dabb
Vergessene Reiche - Die Saga vom Dunkelelf 7
Das Vermächtnis
(Forgotten Realms Vol. 7: The Legend of Drizzt - The Legacy, 2008)
Aus dem Englischen von Oliver Hofmann und Astrid Mosler
Titelillustrationen von Tim Seeley, John Lowe, Robert Atkins, Wes Dzioba und Tyler Walpole
Zeichnungen von Rob Atkins, Clayton Brown, John Wycough und Joey Stone
Farben von Wes Dzioba
Panini, 2008, Paperback mit Klappenbroschur, 140 Seiten, 16,95 EUR, ISBN 978-3-86607-652-5

Von Christel Scheja

Im Gegensatz zu den Romanen ist es den Comics möglich, die Geschichte von Drizzt Do’Urden chronologisch zu erzählen und nicht so, wie es dem Autor R. A. Salvatore eingefallen ist. Mit „Das Vermächtnis“ geht die „Saga vom Dunkelelf“ nun in eine neue Runde. Auch wenn die Graphic Novel eine abgeschlossene Geschichte bietet, so merkt man doch, dass die Geschichte selbst noch auf einer anderen Ebene weiter geht.


Seit den letzten Abenteuern ist eine ganze Weile vergangen. Die Gefährten ruhen sich in Mithril-Halle aus und genießen den Frieden. Mit Wohlwollen beobachten sie, dass auch in den Tälern um die Heimat der Zwerge alles in Ordnung ist und die von finsteren Magiern und Orks geschlagenen Wunden heilen.
In dieser Zeit beschließen Cattie-brie und Wulfgar zu heiraten. Doch ist das wirklich eine gute Idee? Denn plötzlich beginnt der Barbar aus dem hohen Norden Erwartungen an seine Zukünftige zu stellen, die er vorher nicht hatte. Das Mädchen soll nicht länger nach den Waffen greifen und wie selbstverständlich auf Jagd und Spähzüge ziehen wie früher. Sie soll in der Sicherheit auf sie warten.
Zudem reagiert er eifersüchtig auf freundschaftliche Gesten, die Cattie-brie und Drizzt miteinander austauschen.
Doch ehe diese Probleme eskalieren können, gibt es Probleme. Tote werden gefunden – und die Spuren weisen auf einen Feind hin, an den Drizzt schon lange nicht mehr gedacht hat – sein eigenes Volk. Dann verschwindet auch noch Regis spurlos.
Deshalb begibt er sich in das Unterreich, um heraus zu finden, ob seine Befürchtungen stimmen. Er weiß, dass er offenen Auges in eine Falle läuft – doch er hat nicht damit gerechnet, wer sie ihm stellt. Seine eigene Schwester Vierna nimmt ihn gefangen, um mit seinem Blut die Schmach auszulöschen, die er seinem Haus und seien Verwandten in den Augen der Spinnenkönigin Lolth zugefügt hat. Aber da mischt sich Artemis Entreri ein, der Assassine, der auch noch eine Rechnung mit Drizzt begleichen möchte.


„Das Vermächtnis“ ist, wie auch schon die anderen Graphic-Novels, ein actionreiches Heroic-Fantasy–Abenteuer. Dennoch kann er mehr überzeugen als die letzten drei Bände, da es denn Künstlern tatsächlich mehr liegt, das unterirdische Reich der Dunkelelfen zum Leben zu erwecken als irgendwelche exotischen Orte. Der Band knüpft fast nahtlos an die ersten Graphic-Novels an und nimmt auch die Bande wieder auf, die Drizzt an seine Familie und die Stätten seiner Jugend binden.
Dennoch werden seine Erlebnisse auf der Oberfläche nicht negiert, sondern geschickt mit eingebunden. Es sind letztendlich die Kleinigkeiten die hier zählen, die feinen Verknüpfungen nicht unbedingt die Geschichte, welche insgesamt einfach gestrickt ist, aber ein abgeschlossenes Abenteuer mit Option auf mehr bietet. Langweilig wird die Lektüre auf den 140 Seiten niemals, auch wenn die Zeichnungen selbst nicht mehr ganz die Qualität der ersten drei Bände erreichen.

„Das Vermächtnis“ ist wieder ein Highlight der „Saga vom Dunkelelf“ und zeigt, dass man auch nach schwächeren Bänden wieder zu höherer Qualität zurückkehren kann, ohne dabei den Fluss der Geschichte zu verändern. Wer actionreiches Fantasy-Abenteuer sucht, liegt mit diesem Band jedenfalls wieder richtig.

hinzugefügt: October 22nd 2008
Tester: Christel Scheja
Punkte:
zugehöriger Link: Panini
Hits: 1818
Sprache: german

  

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