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All Star Batman 2 (Comic)

All Star Batman 2
Episode 3 4
Frank Miller, Jim Lee u. a.
(All Star Batman & Robin, The Boy Wonder 3 4, 2006)
Aus dem Amerikanischen von Steve Kups
Aufklappbares Panoramaposter der Bathöhle mit Cover-Galerie der US-Hefte 1 – 4 auf der Rückseite
Panini, DC Deutschland, 2006, Prestigeformat, 52 Seiten, 5,95 EUR

Von Irene Salzmann

Die Eltern des jungen Artisten Dick Grayson wurden brutal ermordet. Es gelingt Batman, den Jungen vor den Entführern zu retten und in Sicherheit zu bringen, doch die Art und Weise, wie er ihn gleich in der Bathöhle zu einem Kämpfer erziehen will, stößt auf Widerspruch bei Butler Alfred, der nicht zulassen will, dass das Kind noch mehr gequält wird.
Unterdessen ringt die Journalistin Vicky Vale um ihr Leben. Die Verletzungen, die sie sich zuzog, als sie Batman und den angeblichen Polizisten mit dem Auto folgte und einen Unfall baute, sind gravierend. Wie es scheint, empfindet Batman auch ihr gegenüber kein Mitleid.
Unterdessen räumt Black Canary unter den lüsternen Besuchern einer Kneipe auf und hat auch nicht die geringsten Skrupel, sich deren Geld und ein Motorrad anzueignen…


Nahtlos knüpft dieses Heft an die Ereignisse des vorherigen Bandes an und setzt die Handlung fort, kurz unterbrochen durch das Auftauchen eines neuen Charakters. Wie bereits Batman zeigt sich auch Black Canary von einer sehr düsteren, brutalen Seite. Es scheint, als wären die Superhelden dieser „All Star“-Reihe weitaus gewissenloser und härter als ihre Alter Egos im Main-DC-Universum.
Damit folgen sie dem aktuellen Trend, der zähe Kämpfer in den Mittelpunkt rückt, die auch zu unpopulären Maßnahmen fähig sind, wenn es notwendig wird. Ihre Gegenspieler sind grausam, und um sie besiegen zu können, muss man sich ihrer Waffen bedienen oder gar noch rücksichtsloser zuschlagen. Was bei Image bereits in den 90er Jahren Gang und Gäbe war, zeigt sich nun auch bei DC.

Frank Millers Storys waren zudem von jeher dunkel, so dass Jim Lee, Spezialist für schöne Frauen und toughe Kerle, mit seinen ansprechenden Zeichnungen diese Finsternis ein wenig aufhellt. Seine Bilder zählen zu den Highlights im Comic-Einerlei neben den Werken von Marc Silvestri, Michael Turner, Jay Anacletto, Alan Davis und einigen anderen. Den älteren Sammlern dürfte das Cover bekannt vorkommen: Vor über zwanzig Jahren erschien eine ähnliche Zeichnung von Psylocke, als Jim Lee für Marvel die „Uncanny X-Men“ illustrierte.

Als Extra gibt es ein über mehrere Seiten aufklappbares Bild der Bathöhle, dessen Rückseite von einer Cover-Galerie geziert wird.


Die „All Star“-Reihe erzählt die Geschichte, wie sich Batman und Robin begegneten – zeitgenössisch und den Bedürfnissen des modernen Lesers angepasst. In Folge sind die Szenen drastischer und temporeicher, die Charaktere zerrissener und düsterer. Ergänzt werden sie durch großartige Zeichnungen.

Für Neu- und Gelegenheitsleser ist die Serie geradezu ideal, da man keine Vorkenntnisse mitzubringen braucht und die Zahl der Hefte (noch) überschaubar ist. Zwar wünscht man sich einige Episoden mehr, um richtig in die Handlung hinein zu kommen, doch schon jetzt beginnt man zu ahnen, worauf der Autor hinaus will. Die Bilder sind überdies eine wahre Augenweide, so dass man bei diesem Titel gern zugreift.

hinzugefügt: April 8th 2007
Tester: Irene Salzmann
Punkte:
zugehöriger Link: Panini Comics
Hits: 1504
Sprache:

  

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