US-Boxoffice: Der Sommer von Hasbro
Datum: Sunday, 09.August. @ 19:17:48 CEST
Thema: Kino


Nachdem sich zum Erstaunen nicht weniger die 1980er Spielzeug-Produktreihe „Transformers“ ein Vierteljahrhundert später unter der Ägide von Michael Bay zu einer der erfolgreichsten Film-Franchises unseres Jahrzehnts neu erfand, gelang das mit der Neu-Erfindung dieses Wochenende nun erneut mit einem Hasbro-Spielzeug: Die Verfilmung von „G.I. Joe - Geheimakte Cobra“ von dem dafür nahezu ideal prädestinierten Stephen Sommers („Die Mumie“ und „Van Helsing“) holte am ersten Wochenende 100,2 Millionen Dollar (davon 56,2 Millionen in den USA) weltweit und startete damit, wiederum für Paramount, eine neue Film-Franchise.

Der nicht für Kritiker vorab vorgeführte Film überzeugte seine eher jüngere Zielgruppe (die hohe deutsche FSK-16-Freigabe dürfte ziemlich hinderlich sein, wenn der Film nächste Woche hier anläuft) durch ein Übermaß an CGI-durchsetzten Action-Szenen und konnte so auch ohne Kritikerlob und große Stars seine Zuschauer finden. Die wechselhafte Karriere von Stephen Sommers (großer Erfolg mit den „Mumie“-Filmen, Boxoffice-Flop sowie Häme und Spott für „Van Helsing“), von bösartigen Kritikern schon mal „Playstation-Dummkopf“ gescholten, nimmt somit wieder eine Wendung zum Positiven – und dieser Sommer gehört, nach jetzt schon über 800 Millionen Dollar weltweiter Einnahmen für „Transfomers 2 - Die Rache“, eindeutig Hasbro.

Text: Oliver Naujoks





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